Juni 2026 – eine Castel-Geschichte von Familie Dobitsch
Herzenssache
25 Jahre – das Ergebnis eines Weges

Bevor wir selbst Gastgeber wurden, waren wir 16 Jahre lang Gäste im Castel. Aus dieser Perspektive wuchs besonders bei Mutter Evelyn der Wunsch, ein Haus nicht nur zu besuchen, sondern zu gestalten. Als sich die Möglichkeit zur Übernahme ergab, wurde aus dieser Idee unsere schönste Realität. Nicht mit dem Anspruch, alles neu zu machen, sondern mit dem Wunsch, das Haus weiterzuführen und behutsam zu verfeinern – so, wie wir es uns selbst immer gewünscht hatten.
Von Anfang an zählten nicht Wachstum oder wirtschaftlicher Erfolg, sondern Qualität. Nicht Größe, sondern Persönlichkeit. Nicht großes Tamtam, sondern eine klare Vorstellung davon, was ein gutes Haus ausmacht: Ruhe und Privatsphäre, beste Kulinarik, Raffinesse und stilvolles Ambiente. Gastgebersein bedeutete von Beginn an Verantwortung für Gäste, Mitarbeitende und für einen Ort, der Vertrauen verdient.
Über die Jahre entstand daraus ein Weg aus vielen Entscheidungen. Manche leicht, andere fordernd, nicht alles vorhersehbar oder planbar. Doch die Richtung blieb klar, getragen von der Überzeugung, dass Beständigkeit entsteht, wenn man konsequent an dem arbeitet, was man für richtig hält.

Heute blicken wir nicht zurück auf 25 Jahre, sondern auf das, was gewachsen ist: ein Haus, das sich weiterentwickelt hat, ohne sein Wesen zu verlieren; ein Team, das diesen Weg mitträgt; und Gäste, die immer wiederkommen, weil sie alles schätzen, was das Castel ausmacht.
Dieses Jubiläum ist weniger Rückblick als Moment des Innehaltens. Ein Dank für Vertrauen, Treue und gemeinsame Jahre und zugleich ein Ausdruck dessen, was uns leiten wird: Gastgeber sein als lebensfüllende Aufgabe und Haltung.

© Bildquellen: Die Gärten von Schloss Trauttmannsdorff/Karlheinz Sollbauer & Philipp Unterholzner, IDM Südtirol-Alto Adige/David Haase & Alex Filz, Michael Königshofer







